Void Volume Meter

Das Brabender Void Volume Meter bestimmt das Hohlraumvolumen (Void Volume = komprimiertes Leervolumen) von strukturierten Feststoffen (Industrieruße/Carbon Blacks, Ruße, Silika, u.v.m). Die Analyse des Druckverlaufes gibt Aufschluss über die äußere Struktur von Rußen und anderen Substanzen.

Ihre Vorteile

  • Schnell & materialsparend – Halbautomatisches Messverfahren bei kleinen Probemengen
  • Präzise Messergebnisse – Hohe Reproduzierbarkeit
  • Hohe Produktivität – Durch höhere Messfrequenz im Vergleich zur Ölabsorptionsmessung
  • Messen ohne Zusatzstoffe – Die Methode kann ohne Zusatzstoffe, wie Öl, bei der Messung über Ölabsorption durchgeführt werden
  • Weiterverwendbarkeit der Probe – Keine Kontamination durch das Messverfahren, auf diese Weise entfällt die Entsorgung vermischter Substanzen

Bestimmen Sie das Hohlraumvolumen strukturierter Feststoffe schnell und materialsparend

Das Brabender Void Volume Meter bietet Ihnen zur Hohlraumbestimmung strukturierter Feststoffe eine schnelle, einfache und kostengünstige Alternative zum Ölabsorptionsverfahren. Zusatzstoffe wie Öle sind nicht notwendig. Für die Qualitätskontrolle im Warenein- und -ausgang sowie für die Produktentwicklung, Produktionskontrolle und -steuerung benötigt das Void Volume Meter nur geringe Probenmengen. Da das halbautomatische Messverfahren die Probe nicht verunreinigt, können Sie sie wiederverwenden.

Durch den hydraulisch betriebenen Stempel erreicht das Void Volume Meter im Marktvergleich die höchste Kompressionsrate. Im Vergleich zur Ölabsorptionsmessung ergibt sich eine höhere Messfrequenz und somit eine hohe Effizienz. Eine Präzisionswaage (optional) ist direkt mit dem Gerät gekoppelt und kommuniziert mit ihm. Als Differenz zwischen dem gemessenen und dem theoretischen Volumen errechnet sich das verbleibende Porenvolumen (VV).

Feststoffe bedarfsgerecht charakterisieren: präzise und reproduzierbar

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, individuelle Druckprofile zu verwenden: Der Druck wird über eine vorgegebene Kompressionsrate kontinuierlich bis zum frei editierbaren Druckniveau in der Probenkammer erhöht. Sie können wählbare Druckebenen ansteuern und diese dann über eine bestimmte Dauer halten. Als Ergebnis des Tests berechnet die Software einen geometrischen Mittelwert und erzeugt die geforderten Werte bei 50, 75 und 100 MPa.

Obere und untere Druckkurven können Sie sich entweder mit linearer oder logarithmischer Skalierung anzeigen lassen. Erfasste Einzelmesswerte werden zur möglichen Nutzung in nachgeschalteten Analysen in einer Testdatendatei im XML-Format gespeichert.  Die Analyse der aufgezeichneten Kompressions- bzw. Dekompressionskurve gibt Ihnen wichtige Hinweise auf die Eigenschaften und Qualität des untersuchten Feststoffes.